Wir muten unseren Haaren täglich einiges an Belastungen zu. In der Folge äußert sich dies dann in spröden, stumpfen und glanzlosem Haar. Es kann zu Spliss und Haarbruch kommen. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern macht auch einen ungepflegten Eindruck. Wir haben für euch 10 Tipps zur richtigen Haarpflege zusammengestellt, mit denen auch ihr wieder zu einem gesunden, glänzenden Haar zurückfinden könnt. Grundsätzlich solltet ihr hierbei folgende Bereiche beachten: Die Ernährung, die Pflegemittel und Shampoos, äußere Einflüsse wie Föhnen, Glätten und Färben sowie andere mechanische Belastungen.

1. Auf die richtige Ernährung achten

Ohne eine ausgewogene Ernährung wird sich auf unserem Kopf nur wenig tun. Gesunde und schöne Haare brauchen ausreichend Nährstoffe. Nur so kann unser Körper bzw. unsere Kopfhaut eine gesunde Haarstruktur produzieren. Eine ausgewogene Ernährung ist hier das A und O um genügend Vitamine und Mineralstoffe zu sich zu nehmen. Um kräftige und vitale Haarwurzel zu erhalten, benötigen wir viel Vitamin C, Biotin, Zink, Eisen und Folsäure. Dies findet sich z.B. in Fisch, Obst, Geflügel und Vollkornprodukte. Wer aufgrund von Stress oder beruflicher Belastung dies nicht ermöglichen kann, der kann unter Umständen mit geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln nachhelfen.

2. Bürsten, aber richtig!

Schon unsere Oma sagte, 100 Bürstenstriche am Tag für glänzendes Haar. Gekämmt wird immer vom Ansatz bis runter zu den Spitzen. Dies ist mittlerweile überholt. Zu starkes Bürsten belastet nicht nur die Haarstruktur sondern regt auch die Talgproduktion unserer Haare an. Dies führt dazu, dass das Haar schneller fettet. Gerade bei langem Haar sollte man dieses nur strähnchenweise bürsten, um nicht büschelweise Haare auszureißen. Vorsicht vor allem auch bei nassem Haar, dies reisst besonders leicht. Hier empfiehlt sich ein grober Kamm zum entwirren. Achten Sie auch auf die richtige Haarbürste. Am besten eine Bürste mit Holz-, Natur- oder abgerundeten Kunststoffborsten verwenden.

3. Die richtige Haarwäsche

Auch bei der Haarwäsche kann viel falsch gemacht werden. Sofern viele Stylingprodukte verwendet werden, empfiehlt sich ein aufbürsten vor der Haarwäsche. Auch bei der Haarwäsche heißt es nicht, viel hilft viel. Jede Menge Shampoo erhöht die Reinigungsleistung des Shampoos nicht. Verwenden Sie es daher sparsam. Auch jede Menge Kuren und Spülungen helfen auf die Dauer nicht. Übermäßig angewendet zerstören sie den natürlichen Schutzfilm des Haares, trocknen es selbst und dazu auch die Kopfhaut aus. Dies kann zu Schuppen und glanzlosem Haar führen. Daher genügt es vollkommen diese nur ab und zu mal zu verwenden.

4. Die richtigen Pflegeprodukte verwenden

Gerade bei den verwendeten Produkten sollte man genau auf die Inhaltsstoffe achten. Je mehr Schampoo schäumt, desto mehr sind Tenside enthalten. Das sind agressive Waschsubstanzen welche die Haare austrocknen. Auch Silikone sind nicht förderlich. Sie verkleben Haare und Kopfhaut. Am besten kommt unser Haar mit ganz schonenden Substanzen klar und will eigentlich auch nicht täglich gewaschen werden…..aber das ist nicht jedermanns Sache.

5.  Vorsicht beim Farbwechsel

Mittlerweile sind Produkte zum Haare Färben zwar schon wesentlich weiter entwickelt und schonender als noch in der Vergangenheit, dennoch sollte jedem klar sein, dass Colorierungen und Blondierungen nicht forderlich für schönes glänzendes Haar sind. Auch wenn sie als schonend verkauft werden, greifen sie das Haar extrem an und belasten die Haarstruktur. Auf billige Produkte aus Drogerien oder den Supermarkt sollte man daher definitiv nicht zurück greifen, sonst enden eure Haare wie bei Lisa aus Germany’s next Topmodel 2014.

6. Sonnenschutz auch fürs Haar

Gerade im Urlaub in südlichen Ländern wird unser Haar stark beansprucht. UV-Strahlen und Feuchtigkeit bilden Wasserstoffperoxid in unseren Haaren. Dies macht sich dadurch bemerkbar, dass die Haare ausbleichen und spröde werden. Salzhaltiges Meerwasser schadet dem Haar zusätzlich. Außerdem ist nasses Haar noch empfindlicher gegenüber Sonnenstrahlen, da die Oberfläche der Haare aufgeweicht ist. Man sollte es daher nach dem Bad immer mit Süßwasser auswaschen. Außerdem gibt es mittlerweile Haarsprays mit UV Filter, welche die Belastung durch UV Strahlen reduzieren.

7. Spliss beseitigen und vermeiden

Selbst wenn man die Haare wachsen lassen möchte, sollte man regelmäßig zum Friseur gehen um die Haarspitzen scheiden zu lassen. Haare mit Spliss wirken ungesund und nicht schön. Zur Pflege und Vermeidung von Spliss eignen sich Intensivkuren mit Pflanzenölen. Diese versiegeln die Haare und ein erneutes Aufspalten wird verhindert.

 8. Bei schuppiger Kopfhaut helfen die richtigen Pflegeprodukte

Eine ausgetrocknete Kopfhaut führt zu einer hässlcihen Schuppenbildung. Hier helfen spezielle Schuppenschampoos mit besonders milden Reinigungssubstanzen. Auch kann man es mit einem alten Hausmittel versuchen, indem man Öl auf die Kopfhaut aufträgt. Hier sollte man auf einen hohen Vitamin E Gehalt achten, z.B. Olivenöl. Einfach über Nacht einwirken lassen und so natürlich die Schuppen bekämpfen.

9. Vorsicht vor Hitze beim Föhnen und Glätten

Wer seine Haare regelmäßig föhnt und nicht Lufttrocknen lässt, sollte in einen hochwertigen Föhn investieren. Starke Hitzeeinwirkungen lassen das Haar austrocknen und spröde werden. Daher sollte unbedingt ein Föhn mit einer einstellbaren Hitzefunktion gekauft werden und dies nur auf mittlere Temperatur gestellt werden. Auch beim Haare Glätten wird das Haar noch stärker mit Hitze maltretiert. Hier sollte auf spezielle Hitzeschutzprodukte zurückgegriffen werden, welche vor dem Glätten ins Haar einmassiert werden.

10. Das richtige Finish

Mit den Styling Produkten sollte man eher sparsamumgehen, um das Haar nicht zu stark zu beschweren und zu verkleben. Um den Haaren ein bisschen mehr Pflege zukommen zu lassen, kann man zusätzlich noch ein Haaröl oder Leave-in Conditioner auftragen. Aber auch hier hilft viel nicht viel, sondern lässt das Haar fettig aussehen.


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
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