Im Gegensatz zum Mann, ist bei Frauen der hormonbedingte Haarausfall eher die Ausnahme, ist aber nicht ausgeschlossen. Hierbei führt schließlich eine gestörte Östrogenproduktion zum Haarausfall.
Häufiger kommt es bei Frauen zur Ausdünnung der Kopfbehaarung im Bereich des Scheitels; der Haardichte im Schläfen- und Hinterkopfbereich bleibt unverändert. Haarlose Regionen treten nur selten auf. Dieses Phänomen betrifft nahezu 40% der Frauen beginnend ab dem 50. Lebensjahr. Dann sinkt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) im Rahmen der Wechseljahre, wodurch die in geringen Konzentrationen vorkommenden männlichen Geschlechtshormone (Androgene) an Einfluss gewinnen.
Diese Androgene sind es, welche schließlich den Lebenszyklus der einzelnen Haare verkürzen und so zum Haarausfall führen.
Die Behandlung des Haarausfalls findet in erster Linie mit Hormonpräparaten statt. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt.
