Jeder Mensch verliert aufgrund des natürlichen Haarzyklus täglich Haare. Dies alleine ist also kein Grund sich über Haarausfall gedanken zu machen, da die Haare neu vom Körper gebildet werden, sofern Sie über gesunde Haarwurzeln verfügen. Erst wenn Sie bedeutend mehr als 100 Haare pro Tag verlieren spricht man von Haarausfall.

Es bestehen unterschiedliche Haarausfall Ursachen und Arten

Haarausfall muss nicht zwangsläufig zu sichtbarem Haarverlust und lichter werdendem Haar führen. Oft ist Haarausfall auch nur eine temporäre Erscheinung die sich mit der Zeit wieder erübrigen kann.

Bei Haarausfall unterscheidet man grundsätzlich zwischen:

  1. Effluvium (aus dem lat. Ausfall): Dies bezeichnet den Vorgang des über die Norm gesteigerten Haarausfalls. Gesteigerter Haarausfall führt nicht notwendigerweise zu einer Alopezie. Oft spielt hier auch ein natürlicher Haarzyklus mit rein, so dass temporär verstärkt Haare ausfallen können.
  2. Alopezie / Alopecia : Dies bezeichnet ganz allgemein eine sichtbare Lichtung des Kopfhaars, d.h. ein Zustand mit abnorm „schütterem“ Haupthaar oder mit haarlosen Hautbezirken im Sinne einer Glatze. Alopezie ist damit die Folge eines Haarausfalls.

Haarausfall kann unterschiedliche Gründe haben.

Sie sollten diese vor einer Behandlung versuchen zu ergründen. Oft ist es nicht leicht die richtige Haarausfall Ursache sofort zu finden, da unterschiedliche Faktoren beteiligt sein können. Es ist daher nicht immer ein schneller Weg die Haarausfall Ursachen zu identifizieren. So kann eine erbliche Vorbelastung, Hormonstörungen, Krankheiten, falsche Ernährung, Stress, Medikamente wie die Pille und vieles mehr am Haarausfall beteiligt sein bzw. diesen verursachen. Es ist daher auch immer sinnvoll einen spezialisierten Dermatologen zu konsultieren. Dieser kann zumindest gesundheitliche Probleme sofort identifizieren. Auf Haar-Gesundheit.de finden Sie einige Hinweise und Erklärungen zu den häufigsten Haarausfall Ursachen und wie sie unterstützend Haarausfall erfolgreich bekämpfen können. Man unterscheidet hierbei verschiedene Formen des Haarausfalls

  1. Anlagebedingten Haarausfall (Androgenetischer Haarausfall)
  2. Diffuser Haarausfall
  3. Kreisrunder Haarausfall
  4. Haarausfall aufgrund falscher Ernährung etc.

Haarausfall bei Männern und Frauen hat oft unterschiedliche Gründe

Eine häufige Haarausfall Ursache bei Männern ist er erblich bedingte Haarausfall. Eine entscheidende Rolle beim anlagebedingten Haarausfall bei Männern spielt das männliche Geschlechtshormon Testosteron welches zu DHT umgewandelt wird. Eine zu hohe DHT Konzentration führt wiederum zu Haarausfall, da sich DHT an den Haarwurzeln anlagert und so die Nährstoffzufuhr der Haarwurzeln behindert. Da die Behandlung von Haarausfall bei Männern und Frauen nicht grundsätzlich gleich erfolgt, finden Sie auf den nachfolgenden Seiten spezielle Informationen für Männer und Frauen. Unter Haarausfall bei Männern finden Sie spezifische Informationen und Behandlungsmöglichkeiten für Männer. Bei Frauen tritt häufiger diffuser Haarausfall auf. Auch dieser kann erblich bedingt sein. Außerdem ist auch der stressbedingte Haarausfall nicht zu vernachlässigen.

Haarausfall aufgrund von Umwelteinflüssen, falsche Ernährung, Nikotin, Kaffee, Stress und andere Umwelteinflüsse und Lebensgewohnheiten können sich sehr negativ auf das Haarwachstum auswirken. Gerade hier besteht aber die leichteste Möglichkeit schädliche Einflußfaktoren zu vermeiden. Unter Haarausfall Vorbeugen finden Sie hierzu einige Tipps und Informationen.

Um die mögliche Ursache des Haarausfalls zu eruieren, wird die Durchführung z.B. folgender Bluttests empfohlen: Blutbild, Blutsenkung, Schilddrüsen- und Nierenfunktionsparameter, Eisen im Serum, Eisenbindungskapazität, Zink und Selen aus dem Vollblut, Calcium aus dem Serum und dem Vollblut, Transaminasen und Immunglobulin E (IgE)-Spiegel. Wichtig sind auch die Hormone Testosteron, Östrogen und Gestagen sowie die Antinukleären und Schilddrüsen-Antikörper. Genauere Informationen erhalten Sie hierbei von Ihrem Facharzt.


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
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