Haarausfall ist nicht nur ein Problem von Männern, es kann genau so gut Frauen treffen. Die Ursache für den Haarausfall der Frau ist aber oft eine andere.

Im Gegensatz zum Mann, ist bei Frauen der hormonbedingte Haarausfall eher die Ausnahme, ist aber nicht ausgeschlossen. Hierbei führt schließlich eine gestörte Östrogenproduktion zum Haarausfall. Öfter ist die Ursache des Haarausfalls bei Frauen in Stress, Mangelernährung oder Übersäuerung zu finden.

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

Jeder Mensch verliert täglich im Schnitt 100 Haare und dies ist ein vollkommen natürlicher Prozess. Gerade bei Frauen mit langem Haar wirkt dies natürlich sofort bedrohlich, da 100 lange Haare gleich nach wesentlich mehr aussehen.

Lebenszyklus unserer Haare

Lebenszyklus unserer Haare

Jedes Haar hat bei uns einen genau vorprogrammierten Lebenszyklus. Dabei unterscheidet man die Anagen, Katagen und Telogen Phase. In der Telogen oder Ruhephase fallen unsere Haare aus, um Platz für ein neues Haar zu machen. Erst wenn unsere Haarwurzeln von der Telogen nicht mehr in die Anagen-Phase übergehen, spricht man von Haarausfall. Das Haarwachstum ist dann gestört. Dies kann z.B. durch eine Unterversorgung unserer Haarwurzeln mit Nährstoffen eine Ursache des Haarausfalls bei Frauen sein. Es wird kein neues Haar mehr von der Haarwurzel ausgebildet oder auch ein sehr dünnes kraftloses Haar. Dies führt allgemein optisch zu einem sich lichtenden Haarbild. Die Kopfhaut scheint durch und viele Frauen bemerken eine schlechter werdende Haarstruktur. Man muss sich also erst bei einem andauernden und verstärktem Haarausfall Gedanken machen, alles andere ist vollkommen normal.

Wie finde ich die Ursache des Haarausfalls bei Frauen?

Diese Frage ist pauschal nicht einfach zu beantworten, da die Ursachen des Haarausfalls bei Frauen sehr vielfältig sein kann. Sie sollten daher, sofern Sie unter Haarausfall leiden, ein Gespräch mit einem fachkundigen Dermatologen suchen. Er kann Ihnen bei der Ursachenforschung behilflich sein. Dabei bietet sich zu Beginn eine Blutuntersuchung an. Hier können Mangelerscheinungen oder Schilddrüsenfehlfunktionen identifiziert werden. Weitere Informationen dazu auch im Artikel Diagnose bei Haarausfall.

Neben biologischen Ursachen spielen bei Frauen aber auch psychische Ursachen, primär beruflich oder privater Stress eine Rolle. Dies kann über eine Blutuntersuchung natürlich nicht diagnostiziert werden. Daher sollten Sie auch Ihre Lebensumstände mit in die Ursachenfindung einbeziehen.

Änderung des Hormonspiegels als Haarausfallursache bei Frauen

Häufiger kommt es bei Frauen zur Ausdünnung der Kopfbehaarung im Bereich des Scheitels; der Haardichte im Schläfen- und Hinterkopfbereich bleibt unverändert. Haarlose Regionen treten nur selten auf. Dieses Phänomen betrifft nahezu 40% der Frauen beginnend ab dem 50. Lebensjahr. Dann sinkt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone (Östrogene) im Rahmen der Wechseljahre, wodurch die in geringen Konzentrationen vorkommenden männlichen Geschlechtshormone (Androgene) an Einfluss gewinnen.

Diese Androgene sind es, welche schließlich den Lebenszyklus der einzelnen Haare verkürzen und so zum Haarausfall führen. Dies ist dadurch begründet, dass die Nährstoffzufuhr zu den Haarwurzeln blockiert wird und die Haarwurzeln nicht mehr in der Lage sind, gesunde Haare auszubilden.

Nährstoffmangel und Übersäuerung als Ursache des weiblichen Haarausfalls

Neben dem hormonell oder erblich bedingtem Haarausfall kann auch eine Mangelernährung und Stress eine Ursache des Haarausfalls bei Frauen sein. Die Haare bzw. die Haarwurzeln benötigen ständig ausreichen Nährstoffe um ein gesundes Haar zu produzieren. Sind nicht genügend Nährstoffe vorhanden, z.B. aufgrund einer einseitigen Ernährung, kann es zu Haarausfall kommen. Auf welche Mineralien und Vitamine Sie für ein gesundes Haarwachstum achten sollten finden Sie in einem extra Artikel zum Thema Nahrungsergänzungen gegen Haarausfall. Auch ein stressbedingter Haarausfall sollte in die Überlegungen beim Finden der Ursache des Haarausfalls mit ein bezogen werden. Haarausfall durch Stress ist gerade bei Frauen häufiger zu beobachten als bei Männern.

Mögliche Behandlungsmittel für Haarausfall bei der Frau

Für die Behandlung des Haarausfalls bei Frauen stehen am Markt einige Produkte zur Verfügung, welche nach zahlreichen Erfahrungsberichten gute Erfolgschancen bieten. Um die für Sie ideale Methode oder Produkt zu finden, gilt es zuerst die genaue Ursache zu finden. Hierzu sollten Sie bei sehr starkem Haarausfall auf jedenfall die Hilfe eines Mediziners zu Rate ziehen. Dieser kann mittels eines Blutbildes hormonelle Störungen oder auch Mangelerscheinungen wie z.B. einen Eisenmangel feststellen. Sollte es sich um einen hormonell oder erblich bedingten Haarausfall handeln, so gibt es für Frauen zahlreiche Produkte mit guten Behandlungserfolgen. Hier bietet sich z.B. Ell-Cranell als ein Produkt zur Behandlung des weiblcihen Haarausfalls oder auch Regaine für Frauen an. Ell-Cranell verhindert hierbei den schädlichen Einfluss der Hormone auf die Haarwurzeln und Regaine dient als Wachstumsstimulant. Zusätzlich sollte die Behandlung mit natürlichen Nährstoffen und Vitaminen unterstützt werden. Siehe hierzu natürliche Heilmittel.


Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.
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